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14.09.

Pünktlich um 08.13 fahren Remo und ich los Richtung Brugg. Remo in einem Tempo vornweg so das ich ihn fast nicht nachkomme. Zwischendurch sehe ich ihn nur mit mühe und raten des Weges. Erst beim Bahnhof in Schinznach Bad sind wir wieder zusammen. Da es sein Arbeitsweg ist hat er auch noch den Modus in den Pedalen.

In Brugg angekommen machen wir noch ein paar Besorgungen und dann geht’s auf den Zug bis nach Altstetten. Von da aus fahren wir wieder mit den Velos bis zum HB. Klar hätten wir im Zug bleiben können, aber es war noch genügend Zeit und die Strecke ist noch recht schön und verkehrsarm. Dazu kommt das wir im HB so die Rolltreppen umgehen können.

Der Zug nach Stuttgart kommt und wir laden die Velos ein und schon geht’s los, nein nicht Richtung Stuttgart, sondern mit den Problemen. Der Zugführer meint das mein Velo nicht kompatibel mit den Regeln der SBB/DB ist, aber wir schon eine Lösung finden. Ich das Velo wieder raus und in den vordersten Wagen. Der Zug fährt, der Platz vom Velo ist auch da nicht gut. Ich soll es in Singen beim vordersten Wagen auf die andere Seite bringen und da in den Bügel einhängen und dann so schräge und dann ist gut… ich hab’s dann noch mit dem Gummizug fixiert und wir sind so ohne weitere Probleme nach Stuttgart gekommen.

Mein Spruch ist auch auf dieser Reise wieder zum Zuge gekommen.

In Stuttgart angekommen müssen wir zuerst mal den Weg aus dem Bahnhof finden. Dank Stuttgart21 ist das nicht ganz so einfach. Um und im Bahnhof ist immer noch eine gigantische Baustelle.

Wir fahren dann nicht den direkten Weg über eine 4 Spurige Hauptverkehrsachse zum Hotel, sondern nehmen den gemütlichen etwas weiteren Weg durch den Park. Im Hotel angekommen haben wir schnell eingecheckt und ruhen uns ein wenig aus. Am Abend fahren wir mit ÖV ins Zentrum und gehen noch ein wenig shoppen. Ja das machen auch Männer aber nur im Direktmodus. Auf dem direkten Weg rein, das Ordern was man(n) will, bezahlen und wieder raus. Bei mir gabs ein Velooberteil und bei Remo kurze und lange Velohosen.

Inzwischen ist der Hunger gross und wir wollen was essen. Die Fussgängerzone ist aber sehr voll und wir beschliessen zum Feuersee zu gehen in dieses Restaurant wie im letzten Jahr. Da ist es ruhig, denkste, die haben da ein Street Festival und entsprechend Leute. Essen tun wir trotzdem im besagten Restaurant und es ist herrlich. Wienerschnitzel mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat, originaler geht’s nimmer.

Nach ‘nem Bummel durch das Street Festival fahren wir dann zurück ins Hotel, wir sind trotz nur 20km auf dem Velo, hundemüde.

 

 

 

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